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Jahreszeiten
(von
Gerda Cencipere)
ENDSOMMER
Unterschiede
Ich
vermisse Dich
Dabei, vermisse ich mich
In Dir
In Dir sind längst andere
Und bei Dir
Wie bei mir
ich bei den anderen
Wir
sind nur vorrübergehend getrennt
Du
vermisst mich
Dabei, vermisst Du Dich
In mir
In mir sind längst andere
und
wie bei Dir
Du bei den anderen
Die
Verbindung ist aufgelöst
HERBST
Dein
Verrat
Dein Verrat
War Attentat
Unerwartet auf
Mein naives Herz
Ich hätt` schwören
Können
Zusammen gehören
Wir
Auch getrennt
Du auch ?
Warum dann
zogst Du die Waffe
abgefeuert mitten...
zugestochen
es
brennt
Lass
mich jetzt
Ich
komme selbst zu mir
Zu Dir nicht mehr
Es gibt keine Wiederkehr
Nicht im nah-entferntesten Sinne
Wenn ich über -leben will
Dann ertrage nichts still
Weg,
weit, Verrat
Friere
kauernd
Ein Attentat
Verloren den Glauben
An Zusammen
Das auch ohne Liebe
Bindung ewig bliebe
Lass
mich jetzt
Warum
Fragst Du
Wie es heilt
Es tut Dir nicht
Leid
Und wenn,
Schuld ohne Wissen
Wo blute
ich zerbissen
aus gebrochenen Glauben
Geliebte,
Dein Attentat
war mein erster Verrat
WINTER
Absolut
Mein Denken absolut gelöst von mir
Fremd wie absolut noch nie
Das haftet absolut nur an IHR
Will nach IHR rufen, weiß nicht absolut wie
Leide
nur einen, absolut einen Traum
Der ist hochgradig gefüllt, mit absoluten Verlangen
SIE und ich jetzt, im absoluten einzigexistenten Raum
Will nur noch ums absolute Überleben bangen.
Ich
zähle meine absoluten Atemzüge
Das ist zuviel, ja, absolut zuviel
Merke kaum, wie ich mich absolut betrüge
Denn Süß- Schwerer Wahnsinn ist absolut Mein Ziel.
Dunkelleidenschaftlich
die absolute Nacht der Nächte,
wenn ich nur Sie absolut erreichen könnte
Spüren, auf der Nacktheit meiner Haut, IHRE absolute Wärme
Oh Gott, und wie ich absolut SIE küssen möchte.
Es ist ein absolut willkommenes Verbrechen
SIE schweigt und lächelt unbeteiligt absolut
Die Wehen absolut ausnahmslos in meinem Bauch
Ehrlich, SIE weiß genau, das man so etwas nicht tut.
Das
Ziehen, absolut unerträglich, links, seitlich
Ich rede absolut Verworren bin unentwegt
Lächle gequält, absolut unmissverständlich
Ist das absolute Verzehren, das mich bewegt.
Ich trinke nachts Absolut bis betrunken
Rege mich absolut in Sehnsucht zur Konservierung kaum
Würd` absolut so gerne IHR Lächeln bunkern
trotzdem müssen die absoluten Gefühle in Zaum.
Und doch noch mehr.......
Absolut
FRÜHLING
Ich
griff nach meiner Rüstung
Ich
griff nach meiner Rüstung
Und färbte mir die Haare rot
Nahm Flasche klares Wasser mit
Und Stück schwarzes, feines Brot.
Drauf irrte durch die Wälder, wie davor
Verdammt zu suchen nach etwas wie Halt
Die Ewige Angst vorm Finden zu haben...
Eisen schützt nicht, wird nur schwer und kalt.
Beinahe jeden Abend saß ich allein,
das Wasser mischte mit dem Wein,
Trank jeden teuren Silberbecher leer,
Und träumte von der Wiederkehr.
Statt dessen zog ich wieder los,
Fand glücklicherweise ne Kräuterhexe,
Verbrachte 367 Nachmittage bei Ihr,
Gegen etwas Entgelt- wusste ich nun mehr von mir.
Fing an zu Glauben an mein Herz,
Und allem was das so sagte.
Hab auch plötzlich das Vaters-Speer bemerkt,
Das aus meiner Brust seit Jahren rausragte.
Nun suchte ich nach Jemanden der mich heilen könnte,
Die Kräuterhexe / Wein halfen gar nicht mehr
Fürchtete jetzt die Qual und Lohn des Auslösens
Ich dachte eine echte Frau Doktor muss her.
Fing an meine Rüstung abzulegen
Allein aus dem Glauben an sie,
hoffte 180 Tage ihretwegen
lebte ausgelassener wie noch nie.
Dann war ich das kecke Ding,
Und habe sie nach JA gefragt,
bekam ein wirklich nettes Lächeln,
und NEIN wie Ohrfeige gesagt.
Litt nun wie sie mir auswich
Mein Blut zu jung und leichtsinnig,
fühlte verwirrt, bedrängend glücklich,
den Wunsch in mir forttragend innig.
Sie / ihre Liebe blieben mir fremd,
obwohl der Gedanke beim Ansehen brennt,
wie auf meinem Rücken das Brenneselhemd,
Und Herz das nur Mutterliebesfluch kennt.
Wieder
färbte mir die Haare rot,
Und griff nach meiner Rüstung.
Trank Wasser aus, und dann den Wein
Aß hungrig Stück schwarzfeines Brot.
Verlies den Traum, dessen Trug,
auch wenn nicht ohne zurück zusehen,
Ersuche des Herzens, Gebote der Sehnsucht,
tristvolle Versuche weiterzugehen.
Doch dann ließ ich die Rüstung fallen,
sah mich noch mal um, zog diesmal ohne los.
Lachte plötzlich, scherzte mit allen,
Die Sehnsucht nach Leben ist einfach zu groß...
SOMMER
Und
Und
Mein Verlangen kreist sie ein
und
Spürt sie das, etwas ?
Und
Der Mund, das Herz zerbissen bluten, en masse
Und
Trink noch einen Rotwein
Und
Kirsche, Schokolade, Erde, böses Blut,
Und
was man für ihre Küsse
mit sich nicht tut
Und
die Nacht legt sich hin
Und
es gibt „Sie“ immer noch hier nicht
Und
ich höre neben mir in die Stille
Und
wie!
Mein verdrehtes Herz bricht
Und
Von meiner Gefühlstarnung
Und
Hat sie keine Ahnung
Und
Wenn ich` s Ihr sagen könnte nur
Und
Wäre ich vor Leidenschaft stur
Und
Das würde Sie vielleicht verletzten?
Und
Ich würde mich in ungezügelten Wahnsinn hetzten!
Und?
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gerdacencipere@yahoo.de
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